Städtisches Gymnasium Sundern - „Hier regiert das SGS!“

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für Schüler

Volleyballerinnen gewinnen die Bezirksmeisterschaften in Bochum.

Laut, überglücklich und ein wenig stolz durchdrangen die Stimmen von neun Schülerinnen und ihrem begleitenden Lehrer am Freitag, 11.01.2019, gegen 17:00 Uhr die Rundturnhalle in Bochum. Die Freude über das Erreichen des ersten Platzes am Ende eines langen und anstrengenden Turniertages, welcher bereits um 07:00 Uhr in Sundern begann, war groß.

Die Mannschaft um Emira Asolli, Anna Biggeleben, Antonia Brenscheidt, Pia Hartnig, Nele Hecking, Marie Metger, Lara Schulte, Nele Vormweg und Milena Wünnenberg (Jahrgänge 2002-2004) setzte sich gegen zehn Mannschaften, die zunächst in drei Gruppen gegeneinander spielten, durch. Das Team des SGS wurde durch die Turnierleitung gleich zu Beginn gefordert, da sie mit den Mannschaften aus dem Kreis Olpe und dem Kreis Siegen-Wittgenstein zwei der vier stärksten Teams in ihrer Gruppe besiegen mussten. In zwei hochkarätigen Spielen ließen sich die Schülerrinnen auch bei zwischenzeitigen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen und vertrauten auf ihr technisches und spielerisches Können. Somit zog das Team ohne Satzverlust ins Halbfinale ein, in welchem das Friedrich-Spee-Gymnasium aus Rüthen wartete.

Durch die beiden engen ersten Spiele, die bereits einiges an Kraft kosteten, wurde es nach einem klar gewonnenen ersten Satz im zweiten Satz noch einmal sehr spannend. Einer von zwei Gründen, warum auch dieser Satz am Ende knapp gewonnen und somit das Finale erreicht wurde, war die geschlossene Mannschaftsleistung. Alle neun Spielerinnen waren immer top motiviert und riefen auf dem Platz ihre beste Leistung ab. Alle Spielerinnen bekamen Spielzeit und ermöglichten so, dass die Kräfte der Mannschaft bis zum Finale ausreichten. Der zweite Grund war die lautstarke Unterstützung von der Bank, bei der vor allem Nele Vormweg dem ein oder anderen Gegner klar machte, welche Mannschaft hier heute gewinnen würde.

Im Finale ging es gegen das Märkische Gymnasium aus Schwelm, welches von uns schon in der Gruppenphase neben den eigenen Gegnern zu den drei stärksten Konkurrenten gezählt wurde.

Die zehn Spielerinnen der Mannschaft aus Schwelm, die nach eigener Aussage den leichteren Halbfinalgegner zugelost bekommen hatten, nutzen ihren klaren und raschen Halbfinalsieg um Kräfte zu sparen und beobachteten dabei den engen zweiten Satz unseres Halbfinals.

Mit der Gewissheit das Finale erreicht zu haben, ruhten sich die Schülerinnen des SGS in der 15-minütigen Pause bis zum Finale kurz aus. Herr Dahl verdeutlichte den Spielerinnen noch einmal, dass sie aufgrund der gezeigten Leistungen in der Lage sind, das Spiel zu gewinnen. Dennoch war die Erschöpfung aus dem langen Halbfinale spürbar und mit Schwelm stand das scheinbar knappste und schwerste Spiel bevor. Es ging jetzt darum, wer den Sieg des Turniers und damit den Einzug in das Landesfinale mehr wollte und wer dafür bereit war, ein letztes Mal an diesem Tag, mehr Einsatz zu zeigen.

Das nun folgende Finale war mit Abstand das stärkste Spiel, welches die Zuschauer in der Rundturnhalle in Bochum, die eigentlich seit einer Stunde auf den Basketball-Bundesligisten warteten, sahen. Gleich zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Spielerinnen des SGS mit viel Selbstbewusstsein und richtig gutem Volleyball, wer dieses Turnier gewinnen sollte. Mit lautstarker Unterstützung der Bank zog das SGS mit 10:2 Punkten davon und verunsicherte die zuvor ebenfalls sehr stark spielende Mannschaft aus Schwelm stark. Der erste Satz wurde deutlich gewonnen. Die Antwort von Schwelm im zweiten Satz waren sechs erste, äußerst umkämpfte Punkte, sodass es zu Beginn des Satzes 3:3 stand. Das SGS holte in der Annahme jedoch mit Leidenschaft jeden Ball und konnte mithilfe eines sehr variablen Angriffs die nächsten Punkte für sich entscheiden. Der Widerstand des Gegners war gebrochen und auch der zweite Satz wurde mit über 10 Punkten Abstand gewonnen.

Es war geschafft! Landesmeisterschaft wir kommen! Nachdem die letzten Kräfte beim Jubeln und gegenseitigen Beglückwünschen nun endgültig verbraucht waren, duschten die Schülerinnen und traten gegen 17:45 Uhr nach einem langen und erfolgreichen Tag die Heimreise ins Sauerland an.

Das nächste Kapitel folgt also am 05.02.19 in Münster. Die Richtung ist klar, da sind sich alle Schülerinnen einig: Ein paar Tage Berlin wäre schon super!