Städtisches Gymnasium Sundern - Schülerinnen und Schüler des SGS engagieren sich bei einem Humanitären Lern- und Entwicklungsprojekt (h.e.l.p.)

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Pressemitteilungen
„Malea ist eines der größten Länder Afrikas. In der Provinz Lugar kommt es regelmäßig zu Unruhen, die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ kämpft gegen die Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit in ihrer Region. Maleas Milizen gehen gegen Rebellen und Zivilisten in Lufar mit brutaler Gewalt vor. Mittlerweile wird die Zahl der Todesopfer auf 400.00 geschätzt….“
 
Malea und Lufar sind fiktive Regionen des Planspiels h.e.l.p. Der geschilderte Konflikt ist leider in vielen Ländern bittere Realität. 
 
"Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit einsetzen?“ Mit dieser Frage beschäftigen sich zurzeit 35 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF des Städtischen Gymnasiums Sundern. Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes nehmen sie an dem Planspiel h.e.l.p. teil.
„Wir wollen erreichen, dass sich unsere Mitschüler und Mitschülerinnen in unbekannte Positionen hineinversetzen und Konflikte aus verschiedenen Sichtweisen betrachten, um Lösungswege zu skizzieren. Außerdem ist es unser Ziel, andere Menschen zu einem humanitären Denken zu bewegen.“, sagen Tim Schmidt, Noelle Roller, Celina Aylin Otto und Sabrina Schültke, stellvertretend für das Projektteam.
Ziel des anspruchsvollen politischen Planspiels ist es, eine Lösung für einen Konflikt zu finden, bei dem das Humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Zu berücksichtigen sind: Ressourcenkonflikte, Handelsbeziehungen, soziale Gerechtigkeit, ethnisch-religiöse Voraussetzungen.
Im zweiten Teil der Kampagne stellen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes soziales Projekt auf die Beine. Geplant wird unter dem Motto „Generationen mit Herz“.
 
Nach erfolgreicher Teilnahme erhält die Schule die Auszeichnung „Humanitäre Schule“. Schirmherr der Kampagne ist der DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.