Städtisches Gymnasium Sundern - SGS Volleyballerinnen gehören zu den Top drei in NRW

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Pressemitteilungen

Die Schülerinnen der Jahrgänge 2002 – 2004 des Gymnasiums Sundern erreichten beim Landesfinale der Schulen in Münster einen hervorragenden dritten Platz. Damit gehört die Mannschaft zu den besten drei Teams in NRW. Dabei begann der Tag mit einem ersten Rückschlag, denn das Team musste ohne ihre Spielführerin Antonia Brenscheidt anreisen.

Mit der Mannschaft des späteren Siegers, dem Pascal Gymnasium Münster, wartete gleich im ersten Spiel der schwerste Gegner auf das Team. Der Respekt im Vorfeld des Spiels war groß. Dennoch konnten die Spielerinnen bei den ersten Punkten mithalten gingen sogar kurz in Führung und die Internatsmannschaft und Seriensieger aus Münster mussten gleich im ersten Satz ihre volle Leistung abrufen. Beide Sätze gingen am Ende dann doch deutlich an das Team aus Münster und somit war klar, dass es nur noch ein weiteres Spiel geben würde. Mit dem Georg Büchner Gymnasium Köln wartete nicht gerade ein nominell leichterer Gegner auf das Team aus Sundern. Alle Spielerinnen und ihr Lehrer waren sich jedoch einig, dass auch gegen Münster noch mehr zu holen gewesen wäre. Somit galt es alle Kraft und Konzentration in das Spiel gegen Köln einzubringen. Die acht Spielerinnen des SGS Emira Asolli, Anna Biggeleben, Pia Hartnig, Nele Hecking, Marie Metger, Lara Schulte, Nele Vormweg und Milena Wünnenberg ließen Köln keinerlei Chance auf eine zwischenzeitliche Führung oder gar einen Satzgewinn. Mit einer starken Leistung führte Anna Biggeleben als neue Spielführerin das Team zu einem souveränen und nie gefährdeten Sieg gegen Köln. Auffällig war das alle Spielerinnen sich schnell auf die neu Startformation eingestellt hatten. Trotz der nur zwei absolvierten Spiele konnte Herr Dahl als betreuender Lehrer alle acht mitgereisten Spielerinnen einsetzen. Kleine Verletzungen die zu kurzeitigen Spielausfällen einzelner Spielerinnen führen, verdeutlichten erneut wie wichtig ein breit aufgestelltes Team ist, das in allen möglichen Besetzungen funktioniert. Neben der guten technischen Ausbildung war die geschlossene Mannschaftsleistung der diesjährigen Schulauswahl sicherlich der wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Andere Schulen die teilweise ebenfalls mit sehr guten Einzelspielerinnen antraten, gelangen bei weitem nicht so gut Leistung wie dem Team vom SGS.
Auch wenn der Traum von Berlin nicht erreicht wurde, ist es eine riesen Leistung das drittbeste Team im Bevölkerungsreichsten Bundesland zu stellen.
Die drei Turniere auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene haben den jungen und sympathischen Sportlerinnen verdeutlicht, dass es sich lohnt in die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Respekt vor starken Gegnern ist angebracht, jedoch ist jedes Spiel zu Beginn offen. Welche zusätzliche Leistungssteigerung möglich ist, wenn alle in einem Team an ihr können und an die Möglichkeit des Erfolgs glauben und bereit sind 100% dafür zu geben, wurde im Finale der Bezirksmeisterschaften in einem nahezu perfektem Spiel deutlich. Sicherlich ein Moment, an den man gerne im Vorfeld zukünftiger Spiele denkt.