Städtisches Gymnasium Sundern - Neues von der Weltklasse

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Die Schule

Aktuelle Termine

■ Di., 19.06.2018
Abi mündl. 1.-3. Fach
■ Di., 19.06.2018
Nachschreibetermin Zentrale Klausuren EF D
■ Do., 21.06.2018
BIZ Meschede JG 9
■ Do., 21.06.2018 ab 15:00 Uhr
Kennenlernnachmittag für SuS JG 4
■ Fr., 22.06.2018
Nachschreibetermin Zentrale Klausuren EF M
■ Mo., 25.06.2018 ab 13:00 Uhr
Möglichkeit zum Gespräch mit Herrn Iseringhausen
■ Mi., 27.06.2018
BIZ Meschede JG 9

Leben in einer anderen Welt“ - Projekt Stiftung Weltklasse China

Vier Wochen verbrachten wir, Katharina Rüth, Antonia Mertens, Anna Rodriquens und Louisa Poggel nicht wie gewohnt an unserer Schule, dem Städtischen Gymnasium Sundern, sondern mitten in der Provinz Yunnan in China.

Die Partnerschaft unserer Schule zu dem Projekt Stiftung Weltklasse ermöglichte uns eine ganz andere Welt kennen zu lernen und viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Im Vordergrund stand das Projekt selbst, da wir während unseres zweiwöchigen Aufenthaltes in der 500.000 Einwohner Stadt Dali Kindern verschiedener Altersgruppen Englisch beigebracht haben.

Neben dem Unterrichten in der Schule besuchten wir Kindergärten und trafen uns mit älteren Jugendlichen zum Abendessen, um auch außerhalb der Schule ihre Englischkenntnisse zu fördern.

 

Die weiteren zwei Wochen verbrachten wir komplett anders, da wir in ein nahe gelegenes kleines chinesisches Dorf reisten, um dort bei einem Wiederaufforstungsprojekt mitzuhelfen.

Bei schon sehr sommerlichen Temperaturen bis zu 29 Grad pflanzten wir Bäume, entfernten Gestrüpp oder halfen bei der Bewässerung.Trotz der anstrengenden Arbeit hat es Spaß gemacht, da wir mit vier chinesischen Studenten zusammen gearbeitet haben.

Uns ist aufgefallen, dass viele Menschen in China gar nicht oder nur sehr schlecht Englisch sprechen . Wir waren daher froh, dass wir helfen konnten der jüngeren Generation Englisch mit auf den Weg zu geben.

 

Überall wurden wir sehr freundlich aufgenommen.In Dali wurde sogar extra eine kleine Geburtstagsfeier für Katharinas 18. Geburtstag vorbereitet. Vor allem die Landbevölkerung war sehr fröhlich, obwohl sie oftmals nicht über einen hohen Lebensstandard verfügt.

 

Zu all den tollen Erfahrungen, die wir machen durften ( Besuch zahlreicher Tempel, Besteigen des Chicken Foot Mountain, Kennenlernen vieler interessanter Menschen), kamen auch Dinge dazu, die uns erst einmal schockierten.

Da wir auf dem Hin- als auch Rückflug einen Zwischenstopp in Peking hatten, konnten wir die dortige Luftverschmutzung hautnah erleben.Wir können nun nachvollziehen, dass so viele Chinesen einen Mundschutz tragen.

Sehr ungewohnt war zunächst auch das chinesische Essen, da es wirklich jeden Tag zu fast jeder Mahlzeit Reis gab.

 

Obwohl Kleinigkeiten, wie beispielsweise nach dem Essen direkt aufzustehen, da langes Sitzen unhöflich wäre, harte Betten sowie „Hocktoiletten“ uns jeden Tag herausforderten, waren wir froh diese Kultur so hautnah kennen lernen zu dürfen.

Nicht jeder kann von sich behaupten, sich unter freiem Himmel neben einem chinesischen Wasserbüffel seine Zähne geputzt zu haben.

Wir können dieses Projekt auf jeden Fall weiter empfehlen, da wir einmalige Einblicke in ein uns bislang fremdes Leben erhalten haben und zusätzlich noch etwas für die Menschen tun durften.