Wie im Kino!
…mit Popcorn, Hotdogs, Getränken und allem Drum und Dran.
So gut hat es in der Zentralen Raumgruppe des SGS noch nie gerochen!

Erstmals präsentierte ein Literaturkurs einen selbstproduzierten Film. Unter der Leitung von Saskia Sperlich und Niklas Floren entstand ein beeindruckendes Werk, das seines Gleichen sucht.

Hier eine kurze Zusammenfassung zum Filmprojekt des Literaturkurses 2026:
Der Film des diesjährigen Literaturkurses ist als Episodenfilm konzeptualisiert worden. Jede der
insgesamt vier Gruppen hat sich demnach mit der Erarbeitung eines eigenen kleinen Kurzfilms
beschäftigt, der zuvor als Drehbuch verfasst und schließlich umgesetzt wurde. Das Besondere an
der Umsetzung als Gesamtes war, dass alle Episoden durch eine sogenannte Knotenszene
verknüpft wurden. Somit fanden alle individuellen Geschichten schließlich zueinander: im
Therapiezimmer.
Ausgangsthema des Kurses war es, sich mit verschiedenen Formen psychischer Belastung zu
beschäftigen, da diese in der heutigen Zeit zwar gesellschaftlich wichtiger werden als all die Jahre
zuvor, jedoch weiterhin viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen und als „Tabu-Thema“ zu
unbeachtet bleiben.
So begleiten wir die Protagonisten Leon, Willy, Noa und Elias durch ihre ganz persönlichen
Erlebnisse, ihre sich wandelnden Gedanken- und Gefühlswelten, wir werden mit Trauer und
Verlust und mit unterschiedlichen Persönlichkeitsentwicklungen konfrontiert. Damit folgte ein
emotionaler Moment auf den nächsten, die dennoch durch den einen oder anderen Lacher die
Stimmung an den richtigen Stellen aufzulockern wussten.
Am Ende erreichte der Kurs nach monatelanger Schreib- und Kameraarbeit wie auch Videoschnitt
das Ziel, ihre Geschichten erfahrbar werden zu lassen. Und dabei schwingt die besonders
wichtige Botschaft am Ende ihres Films mit: Alle Figuren konnten sich letztendlich ihren inneren
Belastungen stellen und an ihnen wachsen. Denn niemand sollte sich mit seinen Problemen
alleingelassen fühlen. Es ist keine Schande, selbst in den persönlichsten Konflikten (denen mit
sich selbst), um Hilfe zu bitten.
Niklas Floren

Eine tolle Leistung von Frau Sperlich und Herrn Floren und besonders von den Schüler/-innen, die die Rollen schauspielerisch perfekt umsetzten.

Und natürlich auch ein Dankeschön an die Event – AG von Herrn Albrecht, die den Film als DVD aufgenommen hat und die technische Unterstützung bot.
Herzlichen Dank für das tolle Kinoerlebnis!
