Grüße aus Weimar und Erfurt
Eine wirklich gelungene Klassenfahrt erlebte die Jahrgangsstufe 9 in der vergangenen Woche.
Ziel war die thüringische Kulturstadt Weimar, die wir um 15.30 Uhr am Montagnachmittag erreichten und auch sofort unter die Lupe nahmen. Schon durch der ersten Eindruck der Stadt mit den zum Teil mittelalterlichen Gebäuden und dem Stadtbild nahm uns gefangen.
Diese Impressionen verstärkten sich durch die Stadtführungen am Dienstagmorgen .

Es ist immer spannend, wenn Literatur und Geschichte greifbar werden. So wandelten wir auf den Spuren Goethes und Schillers und standen vor dem ersten Reichstag der Weimarer Republik, in den erstmals auch Frauen gewählt wurden.
Erschreckend und ergreifend dagegen war die Begegnung mit einem dunklem Teil unserer Vergangenheit im KZ Buchenwald.

Sehr interessiert stelle sich die Jahrgangsstufe in Begleitung Lehrer/-innen den Schrecken der NS Herrschaft. So schulte die Begegnung mit der schrecklichsten Seite des Menschseins den kritischen Blick auf gesellschaftspolitische Zusammenhänge der Gegenwart.

Am Mittwoch stand Erfurt auf dem Programm. Hier vermittelte eine Führung durch die Alte Synagoge und der Gang durch eine Mikwe (jüdische Badestelle zur kulturellen Reinigung) einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung jüdischen Lebens in Erfurt.

Anschließend hatten die Schüler/-innen und Lehrer/-innen Zeit die Stadt auf eigene Faust zuerkunden.
Als man am Donnerstagmorgen wieder Richtung Sauerland startete, waren sich alle Teilnehmer (inklusive Busfahrer) einig, dass wir eine wertvolle gemeinsame Zeit miteinander verbringen durften.

Denn natürlich gab es neben Kultur und Bildung auch noch jede Menge fruchtbare Gespräche und Spaß.

Und ich persönlich war sehr stolz darauf, dass aus den ehemaligen „Rabauken aus der 5. Klasse“ schon so sympathische, kompetente und interessierte Jugendliche geworden sind.
